Rise Of The Runelords Hamburg

Gestrandet in Sandpoint
Fark, Ilva, Faye

Willkommen im Kaff. ‘Richtung Riddleport ginge es, jaja’. Gut, die Richtung stimmte, aber dass das Schiff PLANMÄSSIG nach nichtmal einem Viertel der Strecke Sandpoint beliefert und dann umdreht, hätte man mir ruhig mitteilen können. Ebenso, dass in diesem dreckigen Kaff erst in ein paar Wochen der nächste Anschluss an die Zivilisation zu haben ist.
Gerademal zwei Gasthäuser gibt es hier – der Rusty Dragon hat angeblich besseres Essen und Preise. Weitere nicht-Ortsansässige ‘sozialisieren’ trinkenderweise im Schankraum – sie scheinen nichts besseres zu kennen und sich mit den Dörflern auf das bevorstehende ‘Schwalbenschwanzfestival’ zu freuen.

Die einzige weitere Attraktion scheint das ‘Hagfish’ zu sein – eine Hafenkneipe, wie sie im Bilderbuch steht (mangels der eigentlich üblichen Schlägereien). Namensgebend dabei ein Gebräu, das es als Willensprobe herunterzukippen (und drinnen zu behalten) gilt. Mit dabei zwei ‘bekannte’ Gesichter – eine Zwegin und ein Mensch – aus meiner Taverne. Sie scheitern leider wenig spektakulär.

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Schwalbenschwanzfestival und Goblinangriff
Fark, Ilva, Faye

Am nächsten Tag dann auch schon die große Gaudi – alles bunt geschmückt, überall Fresstände und Jahrmarktspielbuden. Jeder kennt hier jeden, aber in dem Gedränge fällt es immerhin nicht auf, wenn dem ein- oder anderen die Börse aus der Tasche fällt.
Dann abends die große Ansprache zur Einweihung des neu errichteten Haupttempels (primär Desna – deswegen also dieser Schmetterlingszirkus). Anscheinend brannte vor 5 Jahren das alte Holzgebäude bis auf die Grundmauern ab – immerhin sind sie lernfähig und ersetzten es nun durch eine Steinkonstruktion.
Jeder, der meint wichtig zu sein (Bürgermeisterin, Sheriff, Hohepriester…) erscheint kurz auf der Bühne. Die Bürger sind angenehm abgelenkt durch die Ansprachen.

Da plötzlich – ungeplantes Feuerwerk, Zeter und Mordio. Es bricht allgemeine Panik aus, als kindergroße Bestien von überall her erscheinen und sich auf die Bevölkerung stürzen. Ein paar Leute bewaffnen sich (sehr hilfreich, dass der örtliche Waffenhändler hier ebenfalls einen Stand hatte – ich staube ein Ausstellungsstück von Armbrust ab) und setzen sich zur Wehr, u.a. die Deppen aus der Taverne.

In dem Chaos wird klar, dass es sich um einen halbwegs koordinierten Angriff von Goblins halten muss – gezielt nimmt ein kleiner Trupp der Pyromanen den Festwagen mit Feuerwerkskörpern aufs Korn. Sie können aber unsanft gestoppt werden, bevor schlimmeres geschieht.
Zusammen mit einem menschlichen Angeber (er brüllt mir unaufgefordert etwas zu, das klingt wie ‘Ich bin Fark Manteuffel!!!’) und einer zwergischen Schlachtmaschine folge ich weiteren Hilfeschreien in eine Gasse – dort wird ein Mann (der Kleidung nach wohlhabend) von einem Trupp teils berittener Goblins bedroht. Die Zwergin schneidet sich durch die Goblins, der Mensch hilft charmant dem Opfer auf. Ich schnappe mir einen halbtoten Goblin, um ihn zu befragen – er ist anscheinend vom Clan der ‘Krötenlecker’ und stammelt irgendetwas von einem ‘Langbein’, das die Sache koordiniert habe. Soso. Da er nichtmal drei Tage zählen kann, für ihn ‘alle Langbeine gleich aussehen’ und weiterhin wenig hilfreich wirkt, beschließe ich, dass die Gegend zu viele Goblins hat und löse zumindest dieses Problem.

Der Adlige entpuppt sich als ‘Aldern Foxglove’, ist höchst dankbar und lädt ‘seine Retter’ bei nächster Gelegenheit zu einem Essen ins White Deer (das teurere Gasthaus) ein.
Im Dorf beruhigt sich derweil die Lage – es scheint tatsächliche eine Art ‘Stadtwache’ zu geben, und verstreut werden noch Goblins über die Klippen getrieben. Ein paar Tote, große Verwüstung und ein versautes Festival – so die erste Bilanz.

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Essen mit Foxglove und Einbruch im Mausoläum
Fark, Ilva, Faye

Frühstück im Rusty Dragon – als ich hinunterkomme, sind ‘angehender Held Fark Manteuffel(!)’ und Zwergin ‘Ilva’ bereits am Tisch. Mir als ‘mit-Heldin’ bereitet Wirtin Ameiko daneben ein Gedeck. Na großartig. Ich stelle mich ihnen schließlich als ‘Faye Darnell’ vor. Fark Manteuffel(!) schlägt vor, dass man doch zum Mittag zu Foxglove gehen könne. Nagut, immerhin ein kostenloses Essen – und vielleicht ist dieser Foxglove ja ein lohnenderer Gesprächspartner.

Im White Deer dann tatsächlich ein opulentes Menü – und vom jungen Foxglove nun desweiteren noch die Einladung zu einer höchst adligen Wildscheinjagd am Tag nach dem folgenden. Fark scheint begeistert, die Zwergin ebenfalls nicht abgeneigt. Mal schauen – wenn’s bis dahin kein Schiff gibt, komme ich vielleicht mit.
Desweiteren erzählt Aldern Foxglove, dass er ja eigentlich in Magnimar wohne (wenn auch der alte Landitz seiner Familie hier in der Nähe sei), und anlässlich des Schwalbenschwanzfestivals hierher gekommen sei… ansonsten wirkt er weder besonders spannend noch einflussreich.

Danach dürfen sich die ‘Helden von Sandpoint’ (Fark Manteuffel(!) bemüht sich sehr um seinem Ruf) noch mit Bürgermeisterin und Sheriff auseinandersetzen: Anscheinend traut man ‘uns’ detektivische Fähigkeiten zu ´(oder es herrscht einfach Personalmangel) – auf jeden Fall bedankt man sich offiziell, und werden wir gefragt, was wir denn so herausgefunden hätten. Ferner setzt man uns ebenfalls über den aktuellen Ermittlungsstand in Kenntnis:
Goblinangriffe diesen Ausmaßes sind anscheinend nicht an der Tagesordnung (es waren weiterhin alle fünf Stämme der Umgebung beteiligt), außerdem stellte man heute fest, dass zur gleichen Zeit ein Grabmal auf dem Friedhof aufgebrochen wurde. ‘Wir’ willigen ein, uns die Sache anzusehen…

Es handelt sich um ein kleines Mausoläum, das den Priestern Sandpoints gewidmet ist. Man hat artig auf ‘die Helden’ gewartet, ein paar ‘Stadtwachen’ treten zur Seite, um uns vorzulassen.
Mit den Bestattungsriten Desnas weniger zu vereinen ist das animierte Skelett, das sich kurz darauf uns entgegenstellt – Ilvas und Farks martialische Reflexe lassen es aber schnell wieder zu einem Knochenhaufen zusammenfallen. Wie wir mit Hilfe des lokalen Hohepriesters (Vater Zanthus) feststellen, wurden die Gebeine seines Vorgängers (Vater Tobyn) entwendet, welcher vor fünf Jahren in dem verheerenden Tempelbrand ums Leben kam. Ein zerschlissenes Totenhemd mit Restspuren einer nekromantischen Aura deutet darauf hin, dass ein weniger-Zauberkundiger mittels eines magischen Gegenstandes die klapprige Begrüßung für uns hinterließ. Menschengroße Fußspuren führen zur Mauer des Friedhofes, wo von der anderen Seite noch eine Leiter lehnt – war der koordinierte Goblinangriff am Ende nur ein Ablenkungsmanover, um das Grabmal zu plündern?

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Noch mehr Sandpoint
Fark, Ilva, Faye

Mangels sinnvoller Ausreisemöglichkeiten informiere ich mich am nächsten Tag, was die ‘Stadt’ (die Anwohner klammern sich beharrlich an diesen Begriff) so zu bieten hat:

Gegründet vor wenigen Jahrzehnten von den vier noch immer einflussreichen Familien Kajitsu (Glasbläser), Waldemar (Schiffsbauer), Scanetti (Holzfäller) und Deverin (Farmer und Braumeister) hat der Ort mit der Zeit weitere Siedler angezogen. Abgesehen von den allgegenwärtigen varisianischen Halsabschneidern scheint sich das organisierte Verbrechen stark in Grenzen zu halten – wie auch anders, wenn jeder selbst Nachbars Kuh beim Namen zu kennen scheint.

Vor ein paar Jahren brannte der lokale Tempel nieder – der Hohepriester und seine Ziehtochter kamen dabei augenscheinlich ums Leben, auch wenn man von ihr ‘nur noch einen Finger’ fand(?!).
Etwa zur selben Zeit machte sich der lokale Holzschnitzer Stud einen Namen als ‘Chopper’ – eine Serie von Morden, bei denen den Opfern u.a. die Augäpfel entfern wurden. Kurz darauf nahm er sich anscheinend selbst auf gleiche Weise das Leben(?!) – auf einem dem Dämonenherrscher der Versuchung (Pazuzu) geweihten Alter unter seinem Haus auf der fortan ’Chopper’s Island’ genannten Halbinsel. Die vielen kunstvollen Vogelschnitzereien, die Sandpoints Häuser zierten, wurden entfernt.
Blutige Vergangenheit mit so manch unglaubwürdiger Stelle – aber zum Glück nicht mein Problem.

Weitere ‘interessante’ Orte:
- das lokale Theater, wo anscheinend gerade eine Diva aus Maginmar darbietet
- die Akademae, örtliche Hochschule o.ä.
- der alte Leuchtturm, uralte Ruinenreste und anscheinend Wahrzeichen Sandpoints
- Chopper Island, Halbinsel mit zweifelhaftem Ruf
- das Pixie’s Kitten, Bordell mit verhältnismäßig gutem Ruf
- Alchimisten Nisk Tunder (Bottled Solutions) und Alliver Podecker (Pilbuck’s Pantry)
- der Gemischtwarenlanden von Wem Vinder, wo Fark Manteuffel(!) aufgrund eines Flirts mit der Tochter des Inhabers anscheinend bereits jetzt Hausverbot innehat.

Was die lokale Goblinpopulation angeht, scheint es 5 Stämme zu geben und alle(!) waren am letzten Angriff beteiligt. die lokale Waldläuferin (und Freundin+ von Wirtin Ameiko) Shalelu Andosana berichtet desweiteren von 6 ‘Helden’ der Goblins.

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Wildschweinjagd
Fark, Ilva, Faye

Am nächsten Tag dann die große Wildschweinjagd – aus purer Langeweile komme ich mit, vielleicht sollte man sich diesen Foxglove ja auch als Kontakt warmhalten.

Der Nachwuchsadlige hat Pferde besorgt – ein paar Stunden geht es Richtung Wald, während Aldern versucht, uns mit Belanglosigkeiten einzuschläfern. Zwischendurch ein von seinem Diener bereitetes Picknick – und plötzlich stehen wir tatsächlich einem mannsgroßen Eber gegenüber. Ich hätte nie gedacht, dass die Biester so groß und garstig werden können! Ilva und Fark üben sich im Nahkampf, ich bleibe lieber auf Distanz. Das Biest währt sich und setzt übel zu, wird aber schließlich erfolgreich erlegt. Blass um die Nase und leicht zittrig, aber mit dennoch stolz geschwellter Brust treten die ‘Helden’ schnell die Rückreise an.

Morgen soll es Wildschweinbraten geben – schon wieder ein Essen mit Foxglove. seufz

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Neue Deputies und Wildschweinbraten
Fark, Ilva, Faye

Gepflegte Langweile im Kaff. Immernoch kein Schiff in Sicht – sollte ich evtl. die Reise über Land ins Auge fassen? In Anbetracht des Riesenebers und der Goblins… wohl auch nicht die beste Wahl.

Dann bestellt man uns zu Sheriff und Bürgermeisterin…
Zwar kein Durchbruch im Falle des aufgebrochenen Mausoläums, aber man hat eingesehen, dass Sandpoint nicht ausreichend geschützt ist. Lösung: Hemlock und ein paar Mann reisen nach Magnimar, um Verstärkung zu holen, und ‘wir Helden’ halten derweil die Stellung als Aushelfssheriffs. Kein Witz. Ich weiß nicht, ob ich lachen oder weinen soll.
Wir nehmen an. Es wäre zwar einen Möglichkeit, das Kaff zu verlassen, aber Magnimar wäre ein Rückschritt. Und Deputy war ich bisher noch nicht. Bezahlung gibt es ebenfalls.

Schließlich das ‘ersehnte’ Abendessen im White Deer – der Eber ist erstaunlicherweise nicht zäh wie Schuhleder. Foxglove will in den nächsten Tagen nach Magnimar zurückreisen, wir empfehlen ihm, sich dem Sheriff anzuschließen. Ich glaube nicht, dass ich einen von beiden vermissen werde.

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Goblins im Glaswerk
Fark, Ilva, Faye, +Hack

Am nächsten Morgen begrüßt uns im Schankraum des Rusty Dragon nicht duftender Kaffee, sondern eine heulende Halblingshaushälterin. Die junge Wirtin fehlt, und ein Schrieb, den sie in ihren Kammern fand, deutet darauf hin, dass Ameikos ‘zwielichtiger’ Halbbruder Tsuto sie gestern Nacht im Glaswerk ihres Vaters habe treffen wollen. Da nichts wichtigeres anliegt, schauen die neuen Hilfssheriffs sich die Sache mal an. Ebenfalls mit von der Partie: Bruder Hack Jackett von der Priesterschaft Sarenraes (oder Caydens, so wie er sich gibt?), der ‘mal echten Helden über die Schulter schauen’ will. Ähja. Er darf von mir aus gerne vorgehen.

Noch recht früh am Tage, finden wir am Glaswerk eine Bedienstete, die vergeblich an Fenstern und Tore des anscheinend leeren Betriebes klopft. Wir schicken sie, die Stadtwache zu informieren und verschaffen uns Einlass. Im Inneren ein Trupp kreischender Goblins, tote Angestellte – und ein glasübergossener Herr Kajitsu.
Wir vefolgen die Biester in den Keller. Dort finden wir auch Bruder Tsuto, der anscheinend mit den Goblins gemeinsame Sache machte. Schlagabtausch und eine kurze Verfolgungsjagd, dann haben wir ihn dingfest. Seine Schwester finden wir fachgerecht verschnürt, aber lebendig, in einem Lagerraum.

Da die Stadtwache nun ebenfalls eingetroffen ist, geben wir (nach kurzem Durchsuchen) den jungen Kajitsu in ihre Hände und bitten, weiteres Personal an den Eingängen abzustellen – im Keller fand sich nämlich noch ein kürzlich aufgebrochener Schmuggeltunnel.

Diesen verfolgen wir ein kurzes Stück. Weitere Goblins begegnen uns nicht, dafür ein aber ein bleicher, ausgezeht wirkender Höhlenbewohner mit seltsam verzerrtem Gebiss. Das Ding ist nicht untot, und im Anschluss tot – weiter trauen wir uns ohne Rast jedoch nicht.
Stattdessen Rückkehr, Berichterstattung bei der ‘Obrigkeit’ Sandpoints und Blättern in Tsutos höchst interessantem Tagebuch…

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Unter Sandpoint I
Fark, Ilva, Faye, (Hack)

Im Tagebuch schreibt Tsuto von seiner Geliebten Nualia (bisher also keineswegs tot – sehr zu Fark Manteuffel(!)s Freude: “Ich hab’s euch ja gesagt!”), wie sie aufgrund ihrer schlimmen Kindheit nun Rache an Sandpoint nehmen will – und nebenbei in Lamashtus Ansehen steigen und zum Halbdämon o.ä. werden. Zu letzterem Zwecke hat sie wohl auch schon die Überreste ihres Ziehvaters (die Dame ist Aasimar und wurde von Tobyn irgendwo aufgelesen) höchst feierlich ihrer Göttin geopfert.
Weiterer Plan ist ein zweiter, stärkerer Goblinangriff, bei dem das Kaff in Brand gesteckt werden soll – ein Teil der Goblins würde anscheinend durch die alten Schmugglertunnel unter dem Glaswerk in die Stadt eindringen. Außerdem ist die Rede von einer ‘Quasit und ihren Dienern’, sowie einem Wesen namens Malfeshnekor, das anscheinend von Nualia unterworfen werden soll.

Da wir alle nicht mit Sandpoint verbrennen wollen (und NOCH IMMER kein Schiff geht), also zurück in den Keller des Glaswerkes.
Hinter der Höhle mit der (nun toten) seltsam bleichen Kreatur (ein ‘Sinspawn’, wie wir später lernen) finden wir alsbald uralte, jedoch magisch konservierte, Gewölbe. Es scheint, als hätte man sie vor längerer Zeit versiegelt und kürzlich wieder aufgebrochen. Die Statue einer zornigen Frau mit Ranseur und Zauberbuch (es trägt einen siebenzackigen Stern auf dem Cover) überwacht den einen nachträglich gehauenen Eingang, ein weiterer Durchlass führt zu einem kleinen Heiligtum Lamashtus, auf das unheiliges Wasser tropft. Viele uns unverständliche Runen zieren die Wände, und eine Doppelflügeltür führt in einer Art unterirdischen Tempel – wo uns ein kleiner, fliegender, weiblicher Dämon angreift: Die erwähnte Quasit. Das Mistvieh kann sich unsichtbar machen, mittels ihres Blutes und eines Knochenbrunnens mehr der bleichen Kreaturen beschwören – und scheint gegen vieler unserer Angriffe immun.

Am Ende bleibt nur die Flucht – wir müssen besser gerüstet wiederkehren.

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Thassilonische Studien & Aufrüsten
Fark, Ilva, Faye, Hack

Zurück in Sandpoint holen wir Informationen ein – das Kaff hat doch tatsächlich einen ‘Gelehrten’.
Brodert Quink ist ein zur Ruhe gesetzter Bibliothekar auf Magnimar, dessen Hobby das thassilonische Reich zu sein scheint, und Zwergin Ilva hat schon so manchen Tee mit ihm getrunken. Sonderbar.
Als wir ihm die Architektur schildern, ist der Alte total aus dem Häuschen und würde am liebsten sofort anfangen, einen Keller auszuheben: Unseren Schätzungen nach liegen die Gewölbe etwa unter Leuchtturm / Chopper-Insel (Zufall? Als wir uns den Ort anschauten, fanden wir lediglich einen komplett zugeschütteten Kellerabgang).
Schließlich jedoch erfahren wir einen umfangreichen Monolog:
Die Gewölbe scheinen in der Tat thassilonisch zu sein, die Statue und Runen weisen auf die 7 Runenherrscher (bzw. Todsünden), insbesondere die Runenherrin des Zorns, Alasnis hin. Der siebenzackige Stern ist das Symbol der Runenherrscher, die Sihedron-Rune. Die bleichen Tierchen sind ‘verkörperte Sünden’, auch gibt es Runenbrunnen, die die entsprechende Sünde / Energie ausstrahlen oder absorbieren.

Dann geht es ans Aufrüsten. Ich reiße mich zwar nicht darum, meinen Hals zu riskieren, aber spannender als Sandpoint sind diese Ruinen aus alter Zeit allemal. Außerdem unterstützt die ‘Stadt’ ihre ‘Helden’ ein wenig mit kostenlosen Waffen bzw. Rüstung. Für die Quasitdame werden ein paar Bolzen aus kaltgeschmiedetem Eisen bereitgelegt – hoffentlich durchbrechen diese ihre zähe Haut.

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Unter Sandpoint II
Fark, Ilva, Faye, Hack

Am nächsten Tag geht es erholt wieder in die Gewölbe unter Sandpoint. Ja, die Rune für ‘Zorn’ ist in der Tat überall hervorgehoben und wiederholt sich mit sechs anderen. Keine neuen Goblins, keine neuen Sinspawn. Auch lauert uns die Quasitdame nicht auf – anscheinend hat sie ihren Tempel nicht verlassen.
Ich beschließe, mich in die Höhle des Löwen zu begeben und zu versuchen, als ‘Tsuto’ ein paar Informationen aus ihr herauszubekommen… meine Begleiter warten hinter der massiven Tür.
‘Wie die anderen’ ‘erwartet sie das Zeichen der Herrin’. Durch ‘ihre Diener’ fühlt sich sich ‘gut beschützt’. Ok, die Sinspawn waren für uns bisher das kleinere Problem… Etwas nervös beschließe ich, das Spiel lieber nicht auf die Spitze zu treiben, rufe die anderen zur Hilfe und gehe gleichzeitig selbst zum Amgriff über. Direkt koordiniert ist die Sache nicht, aber die neuen Armbrustbolzen haben tatsächlich einen Effekt, und schließlich in Farks Decke gewickelt leistet das Bündel auch irgendwann keinen Widerstand mehr. Brunnen und Runenbecken scheinen nach unserem Kampf and Kraft verloren zu haben.

Vorsichtig setzen wir unseren Weg durch die Gewölbe fort. Irgendwo muss ja noch dieser Malfeshnekor sein.
Eine Treppe führt nach oben, in einem runden Raum fällt uns ein fliegender Schädel an – zum Glück kein Demi-Lich, aber eine Vargouille ist auch nicht angenehm. Die anderen sind vorne und machen dem Ding den garaus, bevor es uns etwas antun kann. Ein Wasserbecken ist in der Mitte und eine komplett verschüttete Treppe scheint theoretisch an die Oberfläche zu führen – nun sind wir wahrscheinlich direkt unter Chopper Island.

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