Rise Of The Runelords Hamburg

Essen mit Foxglove und Einbruch im Mausoläum
Fark, Ilva, Faye

Frühstück im Rusty Dragon – als ich hinunterkomme, sind ‘angehender Held Fark Manteuffel(!)’ und Zwergin ‘Ilva’ bereits am Tisch. Mir als ‘mit-Heldin’ bereitet Wirtin Ameiko daneben ein Gedeck. Na großartig. Ich stelle mich ihnen schließlich als ‘Faye Darnell’ vor. Fark Manteuffel(!) schlägt vor, dass man doch zum Mittag zu Foxglove gehen könne. Nagut, immerhin ein kostenloses Essen – und vielleicht ist dieser Foxglove ja ein lohnenderer Gesprächspartner.

Im White Deer dann tatsächlich ein opulentes Menü – und vom jungen Foxglove nun desweiteren noch die Einladung zu einer höchst adligen Wildscheinjagd am Tag nach dem folgenden. Fark scheint begeistert, die Zwergin ebenfalls nicht abgeneigt. Mal schauen – wenn’s bis dahin kein Schiff gibt, komme ich vielleicht mit.
Desweiteren erzählt Aldern Foxglove, dass er ja eigentlich in Magnimar wohne (wenn auch der alte Landitz seiner Familie hier in der Nähe sei), und anlässlich des Schwalbenschwanzfestivals hierher gekommen sei… ansonsten wirkt er weder besonders spannend noch einflussreich.

Danach dürfen sich die ‘Helden von Sandpoint’ (Fark Manteuffel(!) bemüht sich sehr um seinem Ruf) noch mit Bürgermeisterin und Sheriff auseinandersetzen: Anscheinend traut man ‘uns’ detektivische Fähigkeiten zu ´(oder es herrscht einfach Personalmangel) – auf jeden Fall bedankt man sich offiziell, und werden wir gefragt, was wir denn so herausgefunden hätten. Ferner setzt man uns ebenfalls über den aktuellen Ermittlungsstand in Kenntnis:
Goblinangriffe diesen Ausmaßes sind anscheinend nicht an der Tagesordnung (es waren weiterhin alle fünf Stämme der Umgebung beteiligt), außerdem stellte man heute fest, dass zur gleichen Zeit ein Grabmal auf dem Friedhof aufgebrochen wurde. ‘Wir’ willigen ein, uns die Sache anzusehen…

Es handelt sich um ein kleines Mausoläum, das den Priestern Sandpoints gewidmet ist. Man hat artig auf ‘die Helden’ gewartet, ein paar ‘Stadtwachen’ treten zur Seite, um uns vorzulassen.
Mit den Bestattungsriten Desnas weniger zu vereinen ist das animierte Skelett, das sich kurz darauf uns entgegenstellt – Ilvas und Farks martialische Reflexe lassen es aber schnell wieder zu einem Knochenhaufen zusammenfallen. Wie wir mit Hilfe des lokalen Hohepriesters (Vater Zanthus) feststellen, wurden die Gebeine seines Vorgängers (Vater Tobyn) entwendet, welcher vor fünf Jahren in dem verheerenden Tempelbrand ums Leben kam. Ein zerschlissenes Totenhemd mit Restspuren einer nekromantischen Aura deutet darauf hin, dass ein weniger-Zauberkundiger mittels eines magischen Gegenstandes die klapprige Begrüßung für uns hinterließ. Menschengroße Fußspuren führen zur Mauer des Friedhofes, wo von der anderen Seite noch eine Leiter lehnt – war der koordinierte Goblinangriff am Ende nur ein Ablenkungsmanover, um das Grabmal zu plündern?

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Schwalbenschwanzfestival und Goblinangriff
Fark, Ilva, Faye

Am nächsten Tag dann auch schon die große Gaudi – alles bunt geschmückt, überall Fresstände und Jahrmarktspielbuden. Jeder kennt hier jeden, aber in dem Gedränge fällt es immerhin nicht auf, wenn dem ein- oder anderen die Börse aus der Tasche fällt.
Dann abends die große Ansprache zur Einweihung des neu errichteten Haupttempels (primär Desna – deswegen also dieser Schmetterlingszirkus). Anscheinend brannte vor 5 Jahren das alte Holzgebäude bis auf die Grundmauern ab – immerhin sind sie lernfähig und ersetzten es nun durch eine Steinkonstruktion.
Jeder, der meint wichtig zu sein (Bürgermeisterin, Sheriff, Hohepriester…) erscheint kurz auf der Bühne. Die Bürger sind angenehm abgelenkt durch die Ansprachen.

Da plötzlich – ungeplantes Feuerwerk, Zeter und Mordio. Es bricht allgemeine Panik aus, als kindergroße Bestien von überall her erscheinen und sich auf die Bevölkerung stürzen. Ein paar Leute bewaffnen sich (sehr hilfreich, dass der örtliche Waffenhändler hier ebenfalls einen Stand hatte – ich staube ein Ausstellungsstück von Armbrust ab) und setzen sich zur Wehr, u.a. die Deppen aus der Taverne.

In dem Chaos wird klar, dass es sich um einen halbwegs koordinierten Angriff von Goblins halten muss – gezielt nimmt ein kleiner Trupp der Pyromanen den Festwagen mit Feuerwerkskörpern aufs Korn. Sie können aber unsanft gestoppt werden, bevor schlimmeres geschieht.
Zusammen mit einem menschlichen Angeber (er brüllt mir unaufgefordert etwas zu, das klingt wie ‘Ich bin Fark Manteuffel!!!’) und einer zwergischen Schlachtmaschine folge ich weiteren Hilfeschreien in eine Gasse – dort wird ein Mann (der Kleidung nach wohlhabend) von einem Trupp teils berittener Goblins bedroht. Die Zwergin schneidet sich durch die Goblins, der Mensch hilft charmant dem Opfer auf. Ich schnappe mir einen halbtoten Goblin, um ihn zu befragen – er ist anscheinend vom Clan der ‘Krötenlecker’ und stammelt irgendetwas von einem ‘Langbein’, das die Sache koordiniert habe. Soso. Da er nichtmal drei Tage zählen kann, für ihn ‘alle Langbeine gleich aussehen’ und weiterhin wenig hilfreich wirkt, beschließe ich, dass die Gegend zu viele Goblins hat und löse zumindest dieses Problem.

Der Adlige entpuppt sich als ‘Aldern Foxglove’, ist höchst dankbar und lädt ‘seine Retter’ bei nächster Gelegenheit zu einem Essen ins White Deer (das teurere Gasthaus) ein.
Im Dorf beruhigt sich derweil die Lage – es scheint tatsächliche eine Art ‘Stadtwache’ zu geben, und verstreut werden noch Goblins über die Klippen getrieben. Ein paar Tote, große Verwüstung und ein versautes Festival – so die erste Bilanz.

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Gestrandet in Sandpoint
Fark, Ilva, Faye

Willkommen im Kaff. ‘Richtung Riddleport ginge es, jaja’. Gut, die Richtung stimmte, aber dass das Schiff PLANMÄSSIG nach nichtmal einem Viertel der Strecke Sandpoint beliefert und dann umdreht, hätte man mir ruhig mitteilen können. Ebenso, dass in diesem dreckigen Kaff erst in ein paar Wochen der nächste Anschluss an die Zivilisation zu haben ist.
Gerademal zwei Gasthäuser gibt es hier – der Rusty Dragon hat angeblich besseres Essen und Preise. Weitere nicht-Ortsansässige ‘sozialisieren’ trinkenderweise im Schankraum – sie scheinen nichts besseres zu kennen und sich mit den Dörflern auf das bevorstehende ‘Schwalbenschwanzfestival’ zu freuen.

Die einzige weitere Attraktion scheint das ‘Hagfish’ zu sein – eine Hafenkneipe, wie sie im Bilderbuch steht (mangels der eigentlich üblichen Schlägereien). Namensgebend dabei ein Gebräu, das es als Willensprobe herunterzukippen (und drinnen zu behalten) gilt. Mit dabei zwei ‘bekannte’ Gesichter – eine Zwegin und ein Mensch – aus meiner Taverne. Sie scheitern leider wenig spektakulär.

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