Rise Of The Runelords Hamburg

Ermittlungen in Magnimar I

Fark, Ilva, Faye, (Hack)

Während der Rückreise holen wir bei unseren Begleitern schon erste Informationen bzgl. des Stadthauses der Foxgloves in Magnimar ein: Es handelt sich demnach um ein kleines Haus mit Garten in einem guten Viertel der Stadt Ecke Finkengasse / Akazienweg.

Zurück in Sandpoint lassen wir zunächst nach Bürgermeisterin und Sheriff schicken und treffen diese dann zum Essen im Rusty Dragon, Shalelu nimmt ebenfalls teil. Es wird Bericht erstattet… danach geht es für Fark und Hack zum Tempel zwecks Heilung – anscheinend wenig erfolgreich, denn am nächsten Morgen will unser Vorzeigeheld sein Bett nicht verlassen.

Ein Besuch bei Quink fördert wenig hilfreiches zu Tage: Vom Sihedron-Ritual hat er noch nicht gehört, der Name Xanesha ist ihm unbekannt. Arasni ist die uralte noch-immer Lich-Königin des Landes Geb – seit Geb (ehemaliger Herold des gottgewordenen Aroden) selbst verschwand. Sokoro, ebenfalls Lich, diente jahrhundertelang dem ‘flüsternden Tyrannen’ in Ustalatv, bis dieser vor ca. 1000 Jahren verschwand.
Zu ’Pug’s Contraptions Magnigmar’ meint Quink sich zu erinnern, dass dies ein Kurierdienstleister sei.

Der Sheriff hat ein Schiff nach Magnimar (es gibt sie wirklich noch!) einen Tag auf uns warten lassen. Am nächsten Morgen geht es los, Fark und Hack sehen kurzzeitig etwas weniger blass um die Nase aus. Mit dabei ein Schreiben von Quink (um uns Einlass in das Stadtarchiv zu gewähren), ein Empfehlungsschreiben der Bürgermeisterin (dass wir ‘im Auftrage Sandpoints’ stünden), sowie Richard ‘Dick’ Dewdrop, einer unserer erprobten Wachen aus Magnimar – einerseits als Fremdenführer, andererseits um die Versetzung von sich und seiner Chefin Sally nach Sandpoint (freiweillig?!) einzureichen.
Shalelu hat sich bereiterklärt, während unserer Abwesenheit ein Auge auf Thistletop zu halten – schließlich sitzt dort noch immer ein wütender Dämon im Keller.

Während der viertägigen Seereise genesen Fark und Hack trotz zeitweiliger Seekrankheit, während ich die Hautmaske weiter studiere – leider erfolglos.

Als wir anlegen, beschließen wir zunächst unerkannt zu bleiben: Aus Ilva wird ‘Ingra Bodil’, Fark ist nun ‘Jürgen Sandspitz’ und ich ‘Mariella Kevron’ – später auch zu Jürgens Verlobten erklärt, o welch Ehre!

Schnell buchen wir mit Dicks Hilfe ein gutes Mittelklassehotel, dann wandern wir in der Abendsonne durch Magnimars Straßen. Den Kurierdienstleister ’Pug’s Contraptions’ scheint niemand zu kennen – bald darauf stehen wird jedoch vor einer Gnomwerkstatt, wie sie im Buche steht und erkennen den Grund. Quink hat da wohl ein paar Dinge durcheinandergeworfen. Als dumme Touristen betreten wir den Laden und lassen uns von Inhaber Ziani ‘Pug’ Wortzess seine Machwerke zeigen: Erstaunlich filigrane Mechaniken, inklusive singender Metallvögel in augenscheinlich unzerstörbaren Käfigen, sowie des Maskottchens: Ein großes, aufziehbares Schwein mit Dietrichen im Maul. Angeblich hat der Inhaber alles selbst hergestellt. Er wirkt hinreichend harmlos (ein nächtlicher Einbruch wäre sicherlich dennoch nicht zu empfehlen…), die Dietriche erscheinen mir allerdings weiterhin verdächtig.

Für heute verabschieden uns und gehen weiter Richtung Nobelbezirk. Das Archiv ist bereits geschlossen, also Kurs auf Foxglove Stadthaus – ‘nur mal gucken’.

Das dreistöckige Haus wirkt verlassen, die Fenster vernagelt. Hinter den Gardinen eines gegenüberliegenden Gebäudes sehe ich Bewegung, aber wahrscheinlich ist es nur eine neugierige Oma. Fark geht kurzentschlossen mit dem neuen Schlapphut ums Eck und kehrt als Aldern wieder, bevor er Ilva und mich galant mit dem richtigen Schlüssel einlässt.
Drinnen brennt kein Licht, aber von oben nahen Schritte. Ich beschließe, Jescha zu sein, und kurz darauf sehen sich ‘Aldern und Jescha’ ‘Aldern und Jescha’ gegenüber – eine Situation, mit der anscheinend keine von beiden Parteien gerechnet hatte.
Das ander Paar verschwindet nach einer Schrecksekunde zurück nach oben, wir folgen. Während Fark schon sein Rapier zieht, versuche ich die Gedanken unserer Spiegelbilder wahrzunehmen… irgendwie nicht-menschlich (aber anscheinend auch nicht-tot).
Man erwartet uns bereits bewaffnet. Farks ‘Du bist nicht Aldern!’ wird mit einem ‘Duuuooo oauuuch nichhhht!’ quittiert, dann verlieren die beiden ihre menschliche Form. Der Kampf ist kurz und – auf unserer Seite – größtenteils schmerzlos. Einem der unförmigen Wesen (es scheint sich um ‘faceless stalkers’ zu handeln, eine Dienerrasse von… verdammt, es ist mir entfallen!) machen wir den garaus, das andere (ex Aldern) wird entwaffnet, gut verschnürt, dann zu Bewusstsein getätschelt.

Mit dem Versprechen, es bei Kooperation laufen zu lassen (und ihm bei Nichtkooperationen einen langen und unangenehmen Tod zu bereiten) erfahren wir, dass die beiden ‘vom Meister’ beauftragt waren, hier die Bewohner zu mimen und ungebetene Gäste in Empfang zu nehmen (seit dem / bis zum ‘Sommerrr’ / ‘Mooorgen’). Über ‘dem Meister’ steht wohl noch ‘die Meisterin’, welche dem Tierchen ganz augenscheinlich schreckliche Angst bereitet. Zwar kann es keine Namen nennen, jedoch bekommen wir es dazu, eine Darstellung des ‘Meisters’ zu liefern (ein elfischer Mann mit kurzen, dunklen Kaaren und finsterem Blick – uns bis dato unbekannt). Dann stehen wir zu unserem Wort und lassen wir es laufen, in der Hoffnung, dass es wirklich auf Nimmerwiedersehen die Stadt verlässt. Immerhin hat es weder Farks noch meine wahre Gestalt sehen können…

Eine Durchsuchung des Stadthauses birgt neben einem seltsamen schwarz-weiß gestreiften Pferdefell zunächst wenig außergewöhnliches oder wertvolles – viel der Einrichtung ist bereits durchwühlt und zerschlagen. Schließlich finde ich im Maul einer von zwei schweren bronzenen Löwenfiguren jedoch ein Schlüsselloch – wie gemacht für jenen löwenverzierten Schlüssel, den wir im Geisterhaus fanden.
Es öffnet sich ein kleines Geheimfach – neben einem Notgroschen von 200 Platinstücken und einem Kassenbuch auch eine Holzschatulle mit höchst interessanten Grundbesitzpapieren. Ein Besuch im Stadtarchiv ist damit nun wohl nicht mehr von Nöten…

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rivvyn

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