Rise Of The Runelords Hamburg

Aufbruch nach Turtleback Ferry

Fark, (Ilva), Faye, Hack

Verbleibende Besorgungen sind erledigt (sowie meine Maske mit meinem Zauber belegt!), die letzte Nacht in der Zivilisation wird genossen. Na, schlimmer als Sandpoint wird’s schon nicht werden…

Zu Pferde geht es dann entlang des Flusses nach Osten. Ca. 1 Woche Reisezeit ist veranschlagt, und meist finden wir des abends ein Gasthaus. Allerdings wird es merklich kälter – doppelte Freude über den langen Umhang.
Knapp 2 Tage vor unserem Zielort ist der anvisierte Rastplatz allerdings bereits belegt: Shalelu! Nach längerem Herumdrucksen rückt die Elfe damit heraus, dass sie in Fort Rannick Jakadros, ihren Stiefvater bzw. den Lebensgefährten ihrer Mutter treffen und ‘endlich zur Rede stellen’ will. Nachdem Mutter Shalelu bei einem Drachenangriff (?!) ums Leben kam, ist er wohl einfach von dannen gezogen, ohne gebührend mit der jüngeren Elfe um sie zu trauern. Da er anscheinend Teil der unkommunikativen ‘Schwarzen Pfeile’ ist, beschließen wir, den restlichen Weg gemeinsam in Angriff zu nehmen.

Weiter richtung Turtleback Ferry kehren wir die letzte Nacht in Pendaka ein, eine Sammlung einfacher Häuser am Rande des Tonbodensees. Wir sind die einzigen Gäste und lassen uns vom Wirt neben lokalen Spirituosen die Gerüchte der Region servieren:

  • ‘Pink Eye’, ein riesiger Knochenhecht streift durch den Tonbodensee
  • das ‘Paradies’, ein ‘Spelunken-’ bzw. Vergnügungsschiff im Tonbodensee ist vor kurzem in Brand geraten und abgesoffen
  • in den Bergen im Norden gibt es Riesen
  • etwas weniger weit nödlich trifft man in flacherem Gebiet auf Oger
  • die Wyvernberge weiter im Nordosten tragen ihren Namen auch nicht ohne Grund
  • im Aschenwald in Nordwesten spukt es und Werwölfe treiben ihr Unwesen
  • die ‘Scharzen Pfeile’ auf Fort Rannick sichern die Gegend seit ca. 40 Jahren
  • auf Nachfrage: ja, irgendwo in den Bergen gibt es sicher alte Ruinen

Am nächsten Tag machen Fark und ich uns hübsch, um erneut als adliges Pärchen (Mariella Kevron und Jürgen Sandspitz) in Erscheinung zu treten. Die Mission: Riesen töten und Ungeheuer bezwingen, für Ehre und Sport! Ilva (Ingra Bodil) und Shalelu mimen die wortkarge Leibwache, Hack (Bruder Schulz) die moralische Unterstützung / Anstandsdame.
Auf dem Panzer einer lange toten Drachenschildkröte (daher also der Name) setzt man uns über nach Turtleback Ferry. Und: Ja, es KANN schlimmer kommen als Sandpoint…

Wieder sind wir die einzigen Gäste im Haus am Platz (Turtle Parlor). Unsere Riesentöterambitionen werden als nicht besonders erfolgversprechend eingestuft, dennoch erteilt man den naiven Städtern brav Auskunft über die Gegend:

  • seit ein paar Monaten regnet es fast durchgehend (Ernte verhagelt, und es schlägt auf die Stimmung – so ganz normal scheint das Wetter nicht)
  • im Tal der geborstenen Bäume (nordwestlich vom Fort) hat man kürzlich einen riiiesigen Fußabdruck gefunden
  • die ‘Schwarzen Pfeile’ hat man nun schon eine Weile nicht mehr gesehen – sonst kommen sie wohl doch ab und an mal zum saufen und pöbeln ins Dorf
  • im Storval Deep lauert ‘Black Maga’ (ein riesiger Oktopus o.ä.) – und der Storval Deep ist durch unterirdische Tunnel mit den anderen Seen der Region verbunden…
  • die ‘Schlampe Lucretia’ vom ‘Spelunkenschiff’, die hier vorher immer ‘obszön herumstolzierte’ ist anscheinend mit ihrem Schiff versunken

Ein Halbling berichtet derweil verstohlen von Tätowierungen, die er bei manchen der Dörflern gesehen habe – und nimmt kreidebleich reißaus, als Fark ihm sein neues Sihedron-Amulett unter die Nase hält.
Der örtliche Erastil-Priester / Bürgermeister sorgt sich um seine Schäfchen – einerseits wegen der ehemaligen ‘Lasterhöhle’ auf dem See, andererseits wegen der seltsam zurückhaltenden ‘Schwarzen Pfeile’. Ein Schreiben an die Obrigkeit in Magnimar sei leider unbeantwortet geblieben…

Abends geht es in die Kneipe, betrieben von einem etwas zugeknöpfen Halblingspaar. Mindestens einer der Dörfler trauert dem ‘Paradies’ nach. Desweiteren hören wir von einer Hexe, die vor 40 Jahren einen ähnlichen Regen beschworen habe – oder aber von ‘den Ogern beim Hook’, die mit wohl einem Regendrachen gemeinsame Sachen machen.

Wir lassen Ilva und Shalelu zur allgemeinen Belustigung(?) da und wenden uns erneut an den Bürgermeister: Hack besteht darauf, ihn in unseren offiziellen Auftrag einzuweihen.
Immerhin meint er zum Sihedron-Amulett, dass das Symbol für ‘Sünde’ stehe, und einige seiner Schützlinge es getragen hätten – aber erst, seitdem dieses Schiff hier ankerte. ‘Madame Lucretia’ hätte Alkohol, Glücksspiel und andere schändliche Dinge in die Stadt gebracht.
Zu evtl. thassilonischen Ruinen fällt ihm nur die ’Skull’s Crossing’-Talsperre oben am Storval Deep ein.

Unsere Zimmer und Ställe für zwei Wochen im Voraus bezahlt, setzen wir am nächsten Morgen mit viel trara in Richtung Fort Rannick (ups, im Brief an Xanesha, wurde auch genau DIESE Lokation genannt…) über. Da wir mit ‘kleinen Ogern anfangen’ wollen, täuschen wir am Anleger an richtung Wald. (Ein Schild weist nach Norden richtung ‘Fort Rannick’.)
Kaum außer Sichtweite vernehmen wir ein seltsames Wimmern – Shalelu meint, es komme von ‘einer großen Katze in Not’.
Tatsächlich finden wir auf einer kleinen Lichtung eine Bärenfalle samt Feuerpelz. Könnte mir prinzipiell egal sein, aber das Vieh schaut seltsam intelligent und flehend zu uns rüber – jemandes Tiergefährte?

Gar nicht so weit entfernt setzt plötzlich Geheule ein, und anstatt wegzulaufen renne ich richtung Katzenvieh und versuche, es zu befreien. Die Falle bereitet etwas Probleme, aber immerhin macht das Tier zunächst keine Anstalten, mich zu fressen – im Gegensatz zu dem nun aus dem Gehölz brechenden Pack räudiger Hunde, samt Ogerkin-Herrchen…

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rivvyn

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